Der Sprung ins 2. Trimester

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Auf unserem Rubbelkalender klettern wir in die 13. Woche.

Puh, es ist soweit: wir können einmal mehr aufatmen und uns noch etwas sicherer sein, dass uns ab August ein kleiner Schreihals auf Trab halten wird. Das erste Trimester ist geschafft! Und am Ende ging es doch flotter als gedacht.

Cleo freut sich besonders darüber, dass sie das Famenita (Progesteron) nicht mehr nehmen muss. Es macht noch müder als die Schwangerschaft sowieso schon macht, und ist einfach ein elendes Geschmodder. Für alle, die das kennen muss ich es nicht näher ausführen. Alle, die es nicht kennen, verschone ich mit Details.

Der am häufigsten gesagte Satz von Cleo übrigens in den letzten Tagen: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich das alles aufessen kann.“ Ja, aber das Baby konnte wohl noch 😮 Das Baby hat Hunger. Viel. Viiiiieeeeel!

Dementsprechend haben wir dann auch den No-Shopping-Bann gebrochen und vor einigen Tagen meiner Frau ein zwei großzügiger geschnittene Oberteile und zwei neue BHs gekauft, denn die Oberweite hat sich schon um eine Größe aufgeplustert (Btw, es sieht auch echt total hübsch aus 😏) und der Bauch beginnt sich auch zu wölben. Und ich habe mir dann auch ein paar neue Sachen gekauft. Ich hatte schon fast vergessen, wie sich das anfühlt, was Neues zu tragen. Nach Geschäft riechende Klamotten anzuziehen. Ich fühl mich wie eine Prinzessin! 👸 Wooohooo!

Meiner Frau geht es ansonsten recht gut. Andere häufig genannten Sätze sind „Ich hab schon wieder Hunger, was kann ich jetzt essen?“ und „Ich bin schon wieder so müüüüde“. Die Schwangerschaftübelkeit hat sich insgesamt in Grenzen gehalten, war so die 7.-9. Woche da, ließ sich aber durch immer wieder Essen gut regulieren. Außerdem hat sie phasenweise echt üble Blähungen. Auch da darf das Trödelchen gerne mal instrumentalisiert werden: „Ich war das nicht, das war das Baby!“

Heute waren wir dann zum Ultraschall. Unglücklicherweise hatte Cleo ausgerechnet heute die Migräne des Todes (vielleicht ausgelöst durch das Absetzen des Famenita). Von Genießen konnte also nicht die Rede sein für sie. Ich habe dieses Mal alles auf Video aufgenommen, damit wir uns das später in Ruhe noch mal und immer wieder zu Gemüte führen können. Das Baby mißt jetzt 6,2 cm Scheitel-Steißlänge und hat mittlerweile keine kurzen Gummibärchenarme und -beine mehr – es hat ganz lange schlanke Gliedmaßen bekommen und sieht dadurch schon viel menschlicher aus. Es hat sich auch richtig viel hin und herbewegt, gestreckt, gewunken, gedreht…Da bekommt man eine Ahnung, wo die ganzen Kalorien bleiben, die Cleo futtert. Man konnte sehen, dass es schon zwei Gehirnhälften gibt, die Augenhöhlen waren erkennbar (sehr alienmäßig), Wirbelsäule und sogar die Blase. Wir konnten auch das angelegte Geschlecht von unten sehen, aber erst später differenziert sich das so richtig aus so dass man weiß, ob man da Schamlippen und Klitoris vor sich hat oder Penis und Hoden.

Nun hat meine Frau noch das Sprechen mit dem Arbeitgeber vor der Brust, um die Schwangerschaft offiziell zu machen. Ich denke, da fällt dann noch mal einiges an emotionalem Druck und Anspannung von ihr ab und wahrscheinlich macht der Bauch dann „plöpp“ und kommt so richtig zum Vorschein. Ich weiß auch nicht, wie der Arbeitgeber das so einschätzt – rechnet man bei einer verpartnerten Frau vielleicht doch eher weniger damit, dass sie schwanger wird? Hm…🤔

Ich habe es schon ein paar Leuten auf der Arbeit erzählt und habe von einer Kollegin einiges an gebrauchtem Babykrempel angeboten bekommen. Also, Kleidung, Wickelauflage, Bettchen, Windeleimer…ach, toll! Auf sowas haben wir gehofft, damit sparen wir bestimmt jede Menge Geld, und wir haben da auch echt keinen großen Anspruch dran. Also her damit!🤗

P.S.: Das Passwort für die Ultraschallbilder bleibt gleich

3 Gedanken zu “Der Sprung ins 2. Trimester

  1. Das klingt schön und entspannt – ich freu mich sehr für euch! Das mit dem Hunger bleibt jetzt so, kannst Du Cleo ausrichten …ich esse immer noch RIESIGE Mengen, das Stillen verbraucht nämlich auch einiges an Kalorien 😉 Ist nicht die schlechteste Zeit, muss ich sagen! Ich wünsche euch weiterhin alles, alles Gute und Cleo viel Erfolg beim „Outing“ – der Arbeitgeber wird sicher nicht damit rechnen, war bei mir auch so. Aber so erweitern wir gemeinsam Stück für Stück den Horizont aller „Schubladendenker“. Genießt die Zeit!

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    • Heute hat sie sich ein Herz gefasst und es der Vorgesetzten gesagt. Sie war furchtbar aufgeregt. Aber jetzt ist es zum Glück raus! Die Reaktion war ganz ok. Dass meine Frau dann aber doch ein paar Monate weg sein wird, hat sie wohl erst so mittel registriert. Nächste Woche soll dann noch mal die Planung besprochen werden.Meine Frau ist trotzdem nach wie vor heilfroh, dass sie die alte Stelle im Dezember aufgegeben hat.

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