Update: Urmelchen reist ein

Alles ist prima gelaufen. Der Transferarzt unseres Vertrauens, „Dr. Silent“,  war heute auch wieder im Dienst und ging wie schon beim letzten Mal ruhig und routiniert ans Werk, die Setzung des Katheters klappte wieder super. Die Embryologin informierte dann über den Embryo, der das Auftauen gut geschafft hat und in Qualität 3AA sei. Wir haben uns das dann erklären lassen und hinterher auch noch mal gegoogelt, was es eigentlich mit diesen Qualitätseinteilungen („Grading“) genau auf sich hat, die über man immer wieder mal stolpert. Blastozysten werden meist nach dem „Gardner System“ beurteilt, es gibt aber verschiedene Systeme zur Klassifikation. Die Zahl bezeichnet das Entwicklungsstadium, und 3 entspricht in unserem Fall dem Stadium einer „vollen Blastozyste“, bei der das Schlüpfen noch nicht begonnen hat. Der erste Buchstabe bezeichnet, wie dicht die innere Zellmasse ist (wobei A das Optimum ist = hohe Dichte, C bedeutet nur wenige Zellen), der zweite Buchstabe die Qualität des Trophektoderms, also der Hülle, die sich später mit der Gebärmutterschleimhaut verbindet (auch hier ist A das Optimum, C wiederum eine schlechtere Qualität). Nachlesen kann man das beispielsweise hier. Eine gute Embryo-Qualität korreliert mit einer höheren Einnistungswahrscheinlichkeit, ist aber noch lange keine Garantie – und auch aus schlechter klassifizierten Embryos können Schwangerschaften enstehen.Wir freuen uns natürlich sehr, dass das kleine Urmel in so einer tollen Verfassung ist. 😄

Jetzt heißt es wieder Abwarten und Durchdrehen…ach nee, Tee trinken.😆

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